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WIENER ZEITUNG
/ 11. Oktober 2008 "galerien_Ina Loitzl" von Willi Puchner Ina Loitzl arbeitet in den unterschiedlichsten Medien. Fotografie und Video, Objektkunst und Rauminstallation sind die Mittel der artifiziellen Praxis. Entweder wird die Arbeit am eigenen Körper exemplifiziert oder der eigene Körper führt die Arbeit vor, das heißt, seine Verrichtungen führen zu Ergebnissen, die über ihre Genese berichten. Bewusst werden die Eigenheiten der Mittel genutzt, um die vielfältigen Möglichkeiten der sinnlichen Erfahrung auszuschöpfen und anhand der unterschiedlichsten Inszenierungen neue Bilder zu finden. Über diese wird versucht, sich dem Körper anzunähern, ihn wahrzunehmen, sich ein „Bild“ des eigenen Körpers und damit verknüpft, der eigenen Person zu machen, sich seiner selbst bewusst zu werden. Dieses Bild wird dem inneren Bild, das aus der Empfindung bekannt ist, gegenübergestellt und an der Abweichung zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung entzündet sich die Brisanz der Auseinandersetzung.
Christine Wetzlinger - Grundnig / Direktorin des MMKK seit 2010
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